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Eintrittskarten kostenlos erstellen: Welche Lösungen sich für Vereine wirklich lohnen

Eintrittskarten kostenlos erstellen – ein berechtigter Wunsch im Ehrenamt

Ob Sportverein, Feuerwehr oder Schule: Veranstaltungen werden meist ehrenamtlich organisiert. Das Budget ist knapp, die Zeit noch knapper. Deshalb ist der Wunsch, Eintrittskarten kostenlos zu erstellen, absolut nachvollziehbar.

Jeder Euro, der für Technik oder Gebühren draufgeht, fehlt am Ende:

  • in der Jugendkasse
  • bei der Ausrüstung
  • oder bei der nächsten Veranstaltung

Doch genau hier lohnt sich ein genauer Blick. Denn „kostenlos“ bedeutet nicht automatisch kostenfrei für alle Beteiligten.

Was „kostenlos“ in der Praxis wirklich heißt

Im Internet gibt es viele Wege, Tickets ohne direkte Kosten für den Veranstalter zu erstellen. Diese Wege unterscheiden sich jedoch massiv in:

  • Aufwand
  • Sicherheit
  • Kosten für Gäste
  • Liquidität für den Verein

Schauen wir uns die gängigsten Optionen realistisch an.

1. Der klassische Null-Euro-Weg: Word, Excel und Papier

Viele Vereine starten mit einer einfachen Vorlage:

  • Ticket in Word oder Publisher
  • Ausdruck auf dem Vereinsdrucker
  • Verkauf über Vorverkaufsstellen oder Mitglieder

Vorteil

  • Keine Systemkosten
  • Volle Kontrolle
  • Vertraut für alle Beteiligten

Nachteile

  • Tickets sind leicht kopierbar
  • Keine Übersicht über eingelassene Gäste
  • Manuelles Abhaken am Einlass
  • Hoher Stressfaktor ab ca. 50–100 Gästen

Diese Lösung ist nur dann sinnvoll, wenn:

  • sehr wenige Tickets verkauft werden
  • kein öffentlicher Vorverkauf stattfindet
  • Sicherheit keine große Rolle spielt

2. „Kostenlos starten“ – aber der Gast zahlt drauf

Viele große Plattformen werben mit:

„Tickets kostenlos erstellen“

Was oft dahintersteckt:

  • keine Fixkosten für den Veranstalter
  • dafür Gebühren pro Ticket (z. B. 1–2 € + Prozentanteil)

Warum das für Vereine problematisch ist

Beispiel:
Ticketpreis: 20 €
Plattformgebühr: 1,50 € + 5 %

→ Der Gast zahlt plötzlich 22–23 €.

Das führt zu:

  • Diskussionen an der Kasse
  • Unverständnis bei Gästen
  • dem Gefühl, „der Verein kassiert extra“

Zusätzlich kommt ein weiteres Problem hinzu:

Liquidität

Viele Plattformen zahlen das Geld erst nach dem Event aus.
Für Vereine, die:

  • Technik
  • Getränke
  • Zelte
  • Künstler

vorfinanzieren müssen, ist das ein echtes Risiko.

3. Der moderne Vereinsweg: Digital, fair und kontrollierbar

Wenn wir über „Eintrittskarten kostenlos erstellen“ sprechen, sollten wir den Fokus verschieben:
Nicht auf den reinen Systempreis, sondern auf den Gesamtaufwand.

Ein gutes digitales System für Vereine sollte:

  • QR-Code-Tickets erzeugen, die nicht kopierbar sind
  • Tickets automatisch per E-Mail versenden
  • einen schnellen, stressfreien Einlass ermöglichen
  • die Zahlungen direkt auf das Vereinskonto laufen lassen

So bleibt:

  • der Ticketpreis für Gäste transparent
  • das Geld sofort beim Verein
  • der Einlass übersichtlich und kontrollierbar

Warum „kostenlos“ nicht immer die beste Entscheidung ist

Viele Vereine unterschätzen den Wert der eigenen Zeit.

Rechenbeispiel:

  • 4 Helfer
  • je 2 Stunden weniger Aufwand durch digitales Ticketing
  • 8 Stunden gesparte Ehrenamtszeit

Diese Zeit ist oft wertvoller als jeder Euro Systemkosten.

Digitalisierung im Ehrenamt heißt nicht:

„Alles gratis bekommen“

sondern:

Zeit sparen, Fehler vermeiden und fair wirtschaften.

Ein fairer Kompromiss für kleine Organisationen

Genau für diesen Spagat zwischen Kostenbewusstsein und Professionalität gibt es Lösungen mit:

  • fixer, transparenter Gebühr pro Veranstaltung
  • ohne Gebühren pro Ticket
  • ohne Zahlungsumwege

So wissen:

  • Gäste genau, was sie zahlen
  • Schatzmeister, womit sie rechnen können
  • Organisatoren, dass der Einlass funktioniert

Fazit: Welcher Weg passt zu eurem Verein?

  • Interner Stammtisch mit 20 Personen:
    Word & Papier reichen völlig aus.
  • Öffentliches Fest mit Vorverkauf:
    Digitale Tickets sparen Zeit, Nerven und Diskussionen.

Achte bei der Wahl eures Systems darauf:

  • Wer zahlt am Ende wirklich?
  • Wann kommt das Geld an?
  • Wie viel Arbeit bleibt beim Ehrenamt hängen?

„Kostenlos“ ist nur dann sinnvoll, wenn es nicht auf Kosten deiner Gäste oder deiner Zeit geht.


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