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Eintrittskarten selbst gestalten: Warum Papier-Tickets selten die beste Lösung sind

Der Wunsch nach dem eigenen Ticket

Wenn du nach „Tickets selbst gestalten“ suchst, meinst du in der Regel etwas sehr Konkretes:
Ein Ticket in Word, Canva oder einem Layout-Tool. Mit Logo, Farben, vielleicht sogar mit fortlaufender Nummer. Etwas zum Ausdrucken oder zum Druckenlassen – passend zu deinem Event, deinem Verein oder deinem Branding.

Das ist absolut nachvollziehbar. Gerade kleinere Veranstalter wollen ihr Event auch auf dem Ticket sichtbar machen. Schließlich ist das oft der erste physische Kontaktpunkt mit dem Gast. Allerdings sollte der Aufwand abgewogen und die Vorteile Eintrittskarten online zu erstellen einmal betrachtet werden.

Die Realität kleiner Events: Papier funktioniert – bis es das nicht mehr tut

In der Praxis sehen wir bei vielen kleinen Veranstaltungen noch immer klassische Papier-Tickets:

  • verkauft über Vorverkaufsstellen oder privat
  • nummeriert, gestempelt oder abgerissen
  • am Einlass manuell kontrolliert

Das funktioniert. Meistens.
Aber es bringt typische Probleme mit sich:

  • Gäste vergessen das Ticket zu Hause
  • Tickets werden kopiert oder weitergegeben
  • es gibt keinen Überblick, wie viele Tickets bereits eingelassen wurden
  • am Einlass entsteht Stress, wenn gezählt, gestrichen oder diskutiert wird

Und genau hier beginnt der Punkt, an dem Design plötzlich zweitrangig wird.

Das Ticket ist kein Souvenir mehr – sondern ein Zugangsschlüssel

Heute hat fast jeder Gast eines immer dabei: sein Smartphone.
Nicht immer das Portemonnaie. Nicht immer das Papierticket. Aber fast immer das Handy.

Deshalb hat sich die Rolle des Tickets verändert. Es ist kein Erinnerungsstück mehr, sondern vor allem eines: der schnellste Weg durch den Einlass.

Entscheidend ist nicht mehr:

  • wie aufwendig das Ticket gestaltet ist
    sondern:
  • ob der Gast es sofort vorzeigen kann
  • ob der Einlass klar erkennt, ob es gültig ist
  • ob das Ticket nur einmal genutzt werden kann

Warum Papier-Tickets im Alltag oft scheitern

Ein selbst gestaltetes Ticket auf Papier sieht gut aus – aber es hat strukturelle Grenzen:

Beispiel 1: Das vergessene Ticket

Ein Gast steht am Einlass und merkt: Das Ticket liegt zu Hause.
Diskussionen beginnen, Namen werden gesucht, Listen durchgegangen. Der Ablauf stockt.

Ein digitales Ticket auf dem Handy? Meist sofort griffbereit – in der E-Mail oder im Wallet.

Beispiel 2: Das kopierte Ticket

Ein Word-Ticket wird eingescannt oder abfotografiert und weitergegeben.
Ohne digitales System kann niemand erkennen, ob das Ticket schon genutzt wurde.

Papier kennt nur ja oder nein – kein schon eingelassen.

Was wirklich zählt – unabhängig vom Design

Wenn du Tickets selbst gestalten willst, solltest du dir deshalb nicht zuerst die Designfrage stellen, sondern diese:

1. Wie schnell kommt mein Gast durch den Einlass?

Ein QR-Code auf dem Handy ist in Sekunden gescannt.
Kein Abreißen, kein Abhaken, kein Diskutieren.

2. Kann ich sicherstellen, dass jedes Ticket nur einmal gilt?

Digitale Tickets werden beim Scan geprüft und danach automatisch als genutzt markiert.
Ein zweiter Scan? Wird abgelehnt.

3. Habe ich Überblick über meinen Einlass?

Wie viele Gäste sind da?
Wie viele Tickets sind noch offen?
Mit Papier ist das Schätzen – digital ist es ein Blick aufs System.

Warum Design trotzdem nicht „verboten“ ist – aber anders gedacht werden sollte

Natürlich darf dein Event sichtbar sein. Logo, Name, Wiedererkennung – all das ist wichtig.

Der Unterschied:
Beim digitalen Ticket steht das Branding im Hintergrund, die Funktion im Vordergrund.

Ein gutes Ticket-Layout ist:

  • klar
  • hell
  • übersichtlich
  • auf Smartphone optimiert

Nicht überladen, nicht verspielt – sondern zuverlässig.

Fazit: Selbst gestalten heißt nicht selbst kontrollieren

Viele Veranstalter starten mit selbst gestalteten Papier-Tickets, weil es vertraut wirkt.
Der nächste logische Schritt ist nicht „besseres Design“, sondern bessere Kontrolle.

Wenn dein Ticket:

  • auf dem Handy verfügbar ist
  • einen klaren QR-Code enthält
  • digital geprüft wird

dann wird dein Einlass ruhiger, schneller und professioneller – ganz unabhängig davon, ob dein Ticket in Word, Canva oder einem Ticketsystem entstanden ist.

Am Ende zählt nicht, wie dein Ticket aussieht.
Sondern ob dein Gast stressfrei durch die Tür kommt.


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