Provisionen und Fixpreise im ehrlichen Vergleich
Wer heute eine Veranstaltung plant, stößt bei der Suche nach einem Ticketsystem schnell auf verlockende Versprechen:
„Kostenlos starten“, „0 € Grundgebühr“ oder „Keine Fixkosten“.
Doch spätestens, wenn die ersten Tickets verkauft werden, zeigt sich die Realität.
In diesem Artikel schauen wir uns ehrlich und transparent an, was Ticketing wirklich kostet – und warum die eigentlichen Kosten oft nicht dort entstehen, wo man sie vermutet.
Der Fokus liegt dabei bewusst auf Vereinen, Feuerwehren und kleinen Veranstaltern, die wirtschaftlich denken müssen, auch wenn sie ehrenamtlich arbeiten.
Die versteckten Kosten der „Gratis-Kultur“
„Kostenlos“ ist im Ticketing ein dehnbarer Begriff.
Viele Plattformen verlangen zwar keine Startgebühr – verdienen aber an jedem verkauften Ticket mit.
Das Problem daran ist nicht, dass Leistung Geld kostet.
Das Problem ist, wann, wie viel und auf wessen Kosten.
Gerade bei geplanten Veranstaltungen mit klar kalkulierten Einnahmen können vermeintlich risikofreie Modelle am Ende überraschend teuer werden.
Warum ich easy-tickets.app gebaut habe (eine persönliche Notiz)
Ich habe easy-tickets.app nicht entwickelt, um „noch eine Ticketplattform“ zu bauen.
Ich habe sie gebaut, weil ich die gängige Praxis vieler Anbieter unfair finde – vor allem gegenüber Vereinen.
Viele Plattformen:
- kassieren Gebühren pro Ticket
- behalten das Geld der Gäste ein
- zahlen erst Wochen nach dem Event aus
Für einen Verein ist das ein echtes Problem.
Ihr müsst die Band bezahlen, Getränke einkaufen, Technik vorfinanzieren.
Ihr seid kein Kreditinstitut für Ticketplattformen.
Ich wollte ein System für Macher:
einfach, transparent – und so gebaut, dass der Erfolg der Veranstaltung nicht bestraft wird.
Die zwei Welten der Abrechnung
Modell A: Das Provisionsmodell – teuer durch Erfolg
Die meisten großen Anbieter arbeiten mit Provisionen, zum Beispiel:
- 5–15 % vom Ticketpreis
- plus eine Fixgebühr pro Ticket
Der scheinbare Vorteil:
Wenn du nichts verkaufst, zahlst du nichts.
Die psychologische Falle:
Bei geplanten Events ist das Risiko meist gering – der Erfolg aber real.
Und genau dieser Erfolg wird „besteuert“.
Beispiel:
Ticketpreis: 20 €
Provision: 10 %
→ 2 € pro Gast an die Plattform
Bei 300 Gästen fehlen plötzlich 600 € in der Vereinskasse –
für exakt dieselbe technische Leistung.
Je höher der Ticketpreis, desto stärker schneidet die Plattform mit.
Ohne Mehrleistung. Ohne zusätzliches Risiko.
Modell B: Das Fixpreis-Modell – Planbarkeit für Macher
Beim Fixpreis-Modell zahlst du einmal pro Veranstaltung – unabhängig davon, wie viele Tickets verkauft werden.
Der Effekt:
- Die Kosten bleiben gleich
- Jeder weitere Gast erhöht deinen Gewinn
- Keine komplizierten Abrechnungen nach dem Event
Bei easy-tickets.app ist das Prinzip bewusst einfach:
Wir liefern das Werkzeug. Der Erfolg gehört euch.
Der ehrliche Vergleich: Ab wann lohnt sich was?
Schauen wir uns die Zahlen an.
Beispiel: Vereinsfest mit 250 Gästen
Ticketpreis: 15 €
PositionProvisionsanbieter (10 %)easy-tickets.appGebühren pro Ticket1,50 €0,00 €Gesamtkosten System375 €ca. 49 €Geld vor dem Event0 €3.750 €Ersparnis für den Verein–über 320 €
Hinweis: Gemeinnützige Vereine erhalten zusätzlich 30 % Rabatt auf den Fixpreis.
Diese Beträge sind keine Theorie.
Das sind neue Trikots. Instrumente. Nachwuchsarbeit.
Mehr als nur Euro: die weichen Kostenfaktoren
1. Cashflow & Liquidität
Bei Provisionsplattformen:
Gast → Plattform → Warten → Verein
Bei easy-tickets.app:
Gast → direkt auf euer Konto
Das Geld ist da, wenn ihr es braucht – nicht Wochen später.
2. Datensouveränität
Viele Plattformen „gehören“ deine Gäste am Ende nicht dir.
Sie erhalten Newsletter, Werbung oder Angebote – ohne dass du Einfluss hast.
Bei easy-tickets.app bleiben:
- deine Gäste
- deine Kommunikation
- deine Daten
bei dir.
3. Support & Verantwortung
Callcenter, Ticketsysteme, Warteschleifen – oder direkter Kontakt zum Entwickler?
Gerade bei ehrenamtlichen Veranstaltungen ist schnelle, verständliche Hilfe entscheidend.
Der wahre „Stundenlohn“ für den Verein
Ein häufiges Gegenargument lautet:
„Aber ich muss die Zahlungen selbst prüfen.“
Rechnen wir das ehrlich.
Angenommen:
- 200 Überweisungen
- ca. 10 Minuten Aufwand
Wenn ihr dadurch 300 € Gebühren spart, entspricht das einem Stundenlohn von 1.800 € –
für den Verein.
Diese Arbeit ist kein Nachteil.
Sie ist der Mechanismus, mit dem ihr das Geld behaltet.
Warum dieses Modell in der Praxis funktioniert
easy-tickets.app wurde inzwischen bei über 3.000 Veranstaltungen eingesetzt.
Dabei wurden mehr als 400.000 Tickets verwaltet – überwiegend für Vereine und lokale Events.
Hochgerechnet bedeutet das:
Zehntausende Euro sind nicht an Ticketanbieter geflossen, sondern in Vereinskassen geblieben.
Wann ein Provisionsmodell trotzdem sinnvoll sein kann
Ehrlichkeit schafft Vertrauen.
Ein Provisionsmodell kann passen, wenn:
- sehr wenige Tickets verkauft werden
- das Event unsicher ist
- keine Vorfinanzierung nötig ist
Sobald du jedoch planst, kalkulierst und Einnahmen einrechnest,
kehrt sich dieser Vorteil gegen dich.
Entscheidungshilfe auf einen Blick
Provisionsmodell sinnvoll, wenn:
- < 30–50 Tickets
- Experiment-Event
- kein finanzielles Risiko
Fixpreis sinnvoll, wenn:
- Vereins- oder Feuerwehrfest
- Ticketpreis > 10 €
- Einnahmen fest eingeplant
- Liquidität wichtig ist
Fazit: Wirtschaftliches Denken im Ehrenamt
Ein Ticketsystem ist kein Detail – es ist ein Finanzinstrument.
Wirtschaftlich denken heißt im Ehrenamt nicht, knauserig zu sein.
Es heißt, Kontrolle zu behalten, Gebühren zu hinterfragen und Entscheidungen bewusst zu treffen.
Wenn du möchtest, dass:
- dein Geld bei dir bleibt
- dein Event planbar ist
- dein Einsatz sich wirklich lohnt
dann ist ein Fixpreis-Modell für viele Veranstaltungen die ehrlichere Wahl.
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